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Reinhard einmal im Ausland

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nächste woche ab in die simien mountains

August 3rd, 2008 by daschlogzeiga

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Schlechte Erfahrungen mit Äthiopiern

Ja, die gibts immer noch. Allerdings ist es jetzt etwas besser geworden. Ich denke mal, dass mich die Kinder bzw. Obdachlosen mittlerweile erkennen und vermuten, dass ich kein Tourist bin.

Aber dazu eine andere Geschichte im nächsten Abschnitt.

Trommeln in einem Traditionellen Club und Prostitution

An einem schönen Wochenende waren meine deutschen Kollegen und ich motiviert etwas länger aus zubleiben. Schon nach unserem zweiten Bier wurden wir bereits von Mädls angelächelt. Naja, da lächelt man halt zurück. Aber wie sich dann nach kurzer Zeit herausstellte, wollten die natürlich Geld haben. Weil wie ja jeder hier weiß, haben die Weißnasen eine Menge Geld in der Tasche. Daraufhin wechselten wir das Lokal und es ereignete sich ein ähnliches Szenario.

Nachdem wir dann einige Nachtclubs abgeklappert haben und diese Situation nicht besser wurde, mussten wir uns einmal in einem traditionellen Club relaxen. So ein Club bedeutet, dass immer ein Musiker eine Art Gitarre spielt, ein Mädl singt und ein weiteres Mitglied an den Trommeln sitzt.

Dort angekommen sah ich dann sogar eine Trommlerin. Nichts desto Trotz überfiel mich der Rhythmus und durfte darauf hin auch einmal an den Trommeln werken. Da ich aber schon länger nicht mehr gespielt habe, war die erste Blase am Daumen auch sehr bald anwesend. Daraufhin beendete ich das Getrommle. Natürlich waren alle Anwesenden hin und weg auch einmal einen Ferenghi bei den Künsten des Schlagzeugspielens zu beobachten.

Naja, mit einer Blase auf dem Daumen begab ich mich danach auf die Tanzfläche, wo ich mit der Trommlerin tanzen durfte, so für ca. 5 Minuten.

Zu meiner völligen Überraschung wollte auch sie Geld von mir haben, weshalb wir fluchtartig auch dieses Lokal verlassen haben.

Frustriert, ständig für jede Kleinigkeit bzw. Dienstleistung Geld zahlen zu müssen, beschlossen wir diesen Abend zu beenden. Auf dem Weg nachhause kehrten wir noch in zwei weitere Nachtclubs ein. Wobei sich allerdings nur das bisher Geschehene wiederholte

.

Friseur

Ich habe jetzt eine neue Frisur. Schau in etwa so aus wie der Fussballspieler Ronaldo, keine Ahnung wo der spielt. Das war eigentlich nicht so gewollt. Die Geschichte begann so, dass wir an dem gleichen Abend wie oben geschildert, zuvor noch mit Amare unterwegs waren. Amare kann man als äthiopischen Freund bezeichnen. Er hatte sein Fahrrad dabei und wollte dieses bei einem Freund unterstellen. Wir begleiteten ihn natürlich. Schließlich besitzt dieser einen Friseurladen. Dort angekommen wurden wir natürlich sofort hereingebeten und gleich zum Abendessen eingeladen.

Da es sowieso gerade sehr stark zu hageln begann, nahmen wir diese Angebot dankend an. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde auch gleich ein Termin fixiert.

Als ich schließlich an dem fixierten Termin beim Friseur erschien, teilte ich demjenigen mit, wie gern ich meine Haare haben würde. Nichts besonderes, so wie immer, hinten kurz oben lang. Naja, da mein amharisch dafür nicht reicht, deutete ich auf seinem Kopf. Er hatte so ca. eine ähnliche Frisur. Im vollsten Vertrauen nahm ich meine Brillen ab und genoss die nächste halbe Stunde…

Mein Kollege aus Deutschland schnitt danach zuhause noch etwas nach….

Trip to Dessie, Komboldscha und Bati

Ja ich war schon wieder im Lande unterwegs, allerdings erneut um zu arbeiten. Dies dauerte eine komplett ganze Woche, außer Sonntag. Ich und mein Kollege Simon sträubten uns zwar gegen diesen Trip, da aber in unserem Vertrag so ein ähnlicher Punkt vorkommt, hatten wir keine Chance. Ich fragte dann um einen eigenen Fahrer, der uns sicher dort hin und wieder zurück bringen sollte, aber die Antwort war doch sehr ernüchternd. Mein Kollege und ich befinden sich leider nicht in der Position um Ansprüche auf ein Auto mit Fahrer zu haben, daher mussten wir mit dem öffentlichen Bus fahren, und das ist allen Ernsten kein Spaß.

Die Straßen sind zum großen Teil nicht asphaltiert sondern, wenn es gut hergeht, kann man von einer befestigten Schotterstraße sprechen. Außerdem werden die Busse immer komplett angefüllt, meistens sogar überfüllt. Auch befinden sich regelmäßig Kuh-, Schaf- oder Ziegenherden, Menschen sowieso, auf der Straße. Von der Belästigung der Weißnasen in sämtlichen Busbahnhöfen spreche ich erst gar nicht.

Da aber das Wohl von Praktikanten überhaupt keine Rolle spielt, obwohl diese Organisation mehr als genug Geld hat, hat meine Meinung und meine Motivation gegenüber dieser sehr stark reduziert.

Darüber das mit Geld in den höheren Positionen sehr leichtfertig umgegangen wird, darf ich ja nicht erwähnen, ist ja Betriebsgeheimnis…

Back to the trip:

Aufbruch war Montag morgens um 5:30 Uhr, d. h. dass es zu diesem Zeitpunkt für mich kein Frühstück gab, weil noch sämtliche Kaffee´s geschlossen hatten. Nach ca. 2 Stunden gabs dann eine Pause, in der unser Busfahrer natürlich frühstückte und niemanden sagte wie lange wir Zeit hätten. Daher blieb jeder Passagier beim Bus, um nicht zurückgelassen zu werden. Die nächste Gelegenheit zum Essen gabs dann ca. 16 Stunden später. D. h. Simon und ich hatten für ca. 24 Stunden keine Gelegenheit vernünftig zu essen. Naja, mit Praktikanten kann man es ja machen.

Um 00:30 Uhr morgens kamen wir dann in Dessie, unserer Zielstadt, an. Dort suchten wir dann eine zeit lang ein geeignetes Hotel. Nachdem wir ein Hotel mit einer toten Rate am Treppenaufgang, und vor einigen verschlossenen Türen standen, fanden wir das richtige für die erste Nacht. Es war über einem Nachtclub und über einem traditionellen Club. D. h., dass ich in meinem Bett eine Mischung aus 80er Discomusik, das ist momentan sehr aktuell hier, und traditioneller Musik hörte. Irgendwann fiel ich schließlich in den Schlaf.

Am nächsten Morgen wechselten wir sofort das Hotel, und die Reise wurde etwas besser.

Das was hier so aussieht wie Nebel ist nur Staub und Dreck auf der Fensterscheibe des Busses. Sieht aber dafür sehr gut aus.

In Bati

Es ist auch etwas amüsantes passiert. Als ich mit Simon in Bati unterwegs war, kam uns eine Dame um die 45 entgegen. Sie sagte sehr aufgeregt ein paar amharische Sätze, worin ich das Wort ferenghi einige male wahrnehmen konnte. Als mein Kollege dann zu grinsen begann, wollte ich natürlich wissen was sie nun von sich gegeben hätte. Er meinte dann, sie danke Gott, sie danke ihm so viel, sie ist so glücklich, zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie einen ferenghi gesehen. Sie liebt ferenghis.

Das ist doch nett, wenn man mit seiner bloßen Anwesenheit Menschen glücklich machen kann…

Nach einigen mehr oder weniger interessanten Ereignissen, machten wir uns wieder auf nach Bahir Dar.

Ein gut gewürztes Ful

Als ich von meiner Dienstreise zurück kam, verspürte ich etwas Hunger. Worauf ich beschloss ins nächste Cafe zu gehen und mir ein Ful zu bestellen. Das ist ein Gericht aus Bohnen, Tomatensauce, Pfefferoni, Joghurt. Eigentlich sehr gut. Ich saß da mit meinem Kollegen Gerd und wartete geduldig auf mein Ful. Schließlich wurde es serviert und ich begann unverzüglich zu essen. Unmittelbar danach merkte ich sofort den sauren Geschmack welcher eher sehr unüblich ist in Äthiopien. Ich dachte mir, da wohl jemand etwas zu viel Salz erwischt. Nichts desto trotz verschlang ich voller Freude mehr als die Hälfte davon als ich bemerkte, dass sich einige Maden in meinem Ful wanden. Daraufhin beendete ich meine Mahlzeit, spülte schnell mein Cola runter, bezahlte dieses, um fluchtartig das Cafe verlassen zu können. Jedenfalls hat das Mahl seinen Zweck erfüllt, ich war danach nicht mehr hungrig.

Feuchte Schritte

In letzter Zeit kommen am späten Nachmittag gegen Abend immer öfters intensive Sturmfluten vom Himmel. Eines Abends war es wieder etwas kühl ca 15°C, und ich hoffte auf warmes Wasser in meiner Pension. Da das Leben es gut mit mir meint, konnte ich eine ausgiebige lange, heiße Dusche nehmen. Währenddessen hörte ich, wie draußen ein richtiges Unwetter startete.

Als ich dann wohl duftend aus dem Badezimmer kam, stand ich plötzlich im kalten Wasser. Nach genauesten Untersuchungen fand ich schließlich heraus, dass vom Flur Wasser unter der Tür eindrang. Ich stellte meine Wertgegenstände vom Boden auf den Tisch, wonach ich dann meine Untersuchung fortsetzte. Da die Pension in der ich zur Zeit hause sehr schlecht gegen äußere Einflüsse abgedichtet ist, sah ich auch gleich das Wasser durch die kleine Balkontür eintreten. Von dieser bis zu meiner Tür sind es allerdings ca. vier Meter, und innerhalb davon befinden sich noch drei weitere Zimmer. Diese wurden jedoch verschont.

Der Regenguss wurde wieder weniger und ich begann das Wasser mit einem Handtuch von dem Zimmer Richtung Balkon zu schieben…

Gerd wird Bratwurst machen

Mein Kollege Gerd ist ja Fleischermeister und hat auch sonst schon viele aufregende Dinge in seinem Leben erledigt. Und das ist gut so. Weil es wird diese Woche endlich mal wieder eine sehr gute, dicke mit Senf und Ketchup beschmierte Bratwurst geben. Da werd ich wohl wieder etwas an Gewicht zulegen.

Kitfu

Wer kennt das nicht. Ist hier wohl das beliebteste Essen in ganz Äthiopien. Also muss ich das doch auch ausprobieren. Die Zubereitung ist sehr einfach. Man nehme ein großes Stück Fleisch, dreht es durch einen Fleischwolf, und isst es. Bis vergangenen Sonntag hab ich mich erfolgreich davon drücken können, aber nun hab ich es doch genießen müssen. Und ich kann euch sagen, dass war eins von den besten Mahlzeiten meines Lebens.

Mein erster richtig passender Anzug

Ja, celebration….Die Studies hier haben vor kurzem erfolgreich abgeschlossen. Dafür muss natürlich ausführlich gefeiert werden. Weswegen ich mir einen wunderschönen Anzug leistete. Mit Schuhe bezahlte ich dafür 890,- Birr. Das sind so 59,- Euro. Das war auch zu der Zeit, als ich meine Haare schneiden ließ.

Neben mir steht Getu, einer meiner Freunde hier. Der wollte natürlich ein Foto, auf dem ich ihm seinen Blumenstrauß überreiche. Diesen Strauß hab auch ich wirklich für ihn besorgt. Nur zur Info, hier sind Plastiksträuße beliebt.

So das wars schon wieder liebe Leute, nächste Woche gehts ab in die Simien Mountains. Da soll ja sehr sehenswert sein…

liebe Grüße, Reinhard

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Mich gibts auch noch!

July 5th, 2008 by daschlogzeiga

So hallo liebe Leute…

 

jaja, ich schreib auch wieder einmal. Es ist auch einiges passiert in der Zwischenzeit. Hoffe, dass mir das Wichtigste wieder einfällt.

Aja, ok das ist jetzt nicht das Wichtigste, aber es fällt mir gerade ein.

In den letzten beiden Tagen wurden vor unserem Büro Hühner verkauft. Natürlich nutzten diese Gelegenheit einige Gebäudeinsassen um sich ein, meistens aber zwei Stück Huhn zu erwerben. Dementsprechend war auch der Lärmpegel manchmal etwas erhöht. Wirklich nur etwas, weil die Hühner schon fast zu Tode erschöpft waren…

 

 

Awramba:

 

Mittlerweile war ich auch schon unterwegs außerhalb von Bahir Dar. Wir besuchten ein kleines Dorf, Awramba, welches hier in Äthiopien schon sehr bekannt ist. Der Gründer dieses Dorfes hatte vor langer Zeit die Idee Männer und Frauen gleich zu berechtigen.

Na sowas, wie soll das hier funktionieren, wenns nicht einmal auf der restlichen Welt funktioniert.

Aber ich sage euch, es ist Wirklichkeit geworden. Dort sind Männer und Frauen, egal welchen Alters, gleichberechtigt.

Bei unserem Eintreffen in dieses idyllische Dorf hatte ich einen sehr guten ersten Eindruck. Alle Leute waren sehr gastfreundlich. Danach wurden wir registriert und bekamen die Gelegenheit mit dem Gründer des Dorfes zu sprechen.

 

 

Kurze Erklärung zum Bild. Die Weißnase ist der Nachbar von Thomas und Barbara. Und die zweite Person ist der Gründer des Dorfes.

Ich fragte ihn dann ob hier jeder beliebiger Mensch herziehen könnte. Und tatsächlich ist es für jederman möglich, auch für mich als Ferenghi. Allerdings müssen sich diese Neuankömmlinge an eine Regel halten. Und zwar, dass es dort Gleichberechtigung gibt. Ansonsten wurden mir keine weiteren Kriterien genannt. Jeder Mensch ist ein Mensch und in diesen Dorf hat jeder jeden lieb. Es gibt keinen Hass, und keine negativen Einflüsse. Naja, für mich ist das dann schon wieder eine kleine Traumwelt, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass bei ca. 380 Einwohnern sich jeder bestens leiden kann.

Weiters fragte ich wie es mit Unterhaltung aussieht, weil ich bei unserer Ankunft bermerkt hatte, dass die Kinder nur herumsaßen, ohne sich in irgendeiner Form sinnvoll betätigten. “Es gibt keine”, war die Antwort. Ich detaillierte dann meine Frage: “Spielen die Kinder hier Fußball? Haben die Älteren die Möglichkeit fernzusehen?” Und wieder wurde die Frage verneint.

Dann fragte ich nach den Arbeits- und Feiertagen. Naja, dort gibts eben sieben Tage Arbeit und keine Feiertage. Nachdem ich dann den Grund erfragte, war mir das einleuchtend. Weil eben das Dorf an Wochenenden und Feiertagen nicht arbeiten würde und somit die Einwohner mehr Zeit mit  Essen und Trinken verbringen würden. Was dem Dorf nicht gut tun würde.

Super Dorfgemeinde kann ich nur sagen. Toi, toi, toi….

Allerdings muss ich noch erwähnen, dass ich von anderen Besuchern schon gehört habe, dass die Kinder zum Beispiel auch Volleyball spielen und es auch Wochenenden geben soll.

Also keine Ahnung worin der Grund der unterschiedlichen Information liegt.

 

Europameisterschaft:

Ja sowaß haben die Deutschen doch noch verloren.

Mittlerweile hab auch ich mein erstes Tor beim wöchentlichen Ferenghi Fussballspiel geschossen. Der Jubel war sehr gross, natürlich.

 

Volleyball:

 

Ja meine Volleyballkarriere hier in Bahir Dar ist, glaub ich zumindest, soweit beendet. Die hiesige Mannschaft dürfte nun Winterpause machen, weil hier zur Zeit Regensaison ist. So genau weiß ich das noch nicht.

 

Umzug:

 

Wer es glaubt oder nicht, weiß ich nicht, jedenfalls bin ich jetzt, also schon seit zwei Wochen in einer Pension mitten in der Stadt wohnhaft. Gründe für meinen Umzug gibts einige. Einer davon ist, dass ich jetzt etwas mehr vom Leben dieser Stadt mitbekomme. Ausserdem ist nun ein weiterer deutscher Praktikant eingetroffen, wodurch wir jetzt zu dritt in dieser Pension wohnen.

 

Da bin ich auch schon bei meinem ersten Problem. Dadurch dass wir drei mal täglich auswärts essen müssen, erlebe ich nun den Umgang von Äthiopiern mit Weißnasen sehr intensiv. Wir können nicht ungestört irgendwo im Freien sitzen. Es kommt ununterbrochen jemand vorbei der entweder um Geld bettelt, dir etwas verkaufen oder sogar einen Job haben will. Damit meine ich durchschnittlich 3 Minuten sitzen, 5 Äthiopier abwimmeln.

Leider habe ich bis jetzt nur negative Erfahrungen mit den Äthiopiern gemacht. So etwas wie Freundschaft gibt es hier nicht. Jeder der vortäuscht dein Freund sein zu wollen, will später entweder Geld oder einen Job von dir.

Also da könnte ich nun schon stundenlange Geschichten darüber schreiben.

Ausnahmen sind nun ein paar Studenten. Wobei aber auch diese regelmäßig versuchen sich ein Bier oder ein Abendessen oder ein Hemd von mir zu schnorren.

Ein weiterer grosser Nachteil hier als Weißnase zu leben ist, dass jede Person versucht dich bis zum Ende auszunehmen. Wenn man hier irgendetwas kaufen will, ausser in Supermärkten, wo die Preise teilweise angeschrieben stehen, muss man davon ausgehen, dass der dreifache Preis verlangt wird.

 

Nilfälle:

 

Auch war ich nun bei den großen, blauen, von den Äthiopiern als die größten Wasserfälle bezeichneten Nilfälle. Nun kurz zusammengefasst. Natürlich wurden wir Ferenghis wieder von vorn bis hinten ausgenommen. Auf dem Weg hin und zurück wurden uns ständig irgendwelche Dinge zum Kauf angeboten. Wobei einem hier die Verkäufer sehr penetrant kommen.

Dann war auch noch sehr, sehr wenig Wasser.

Naja, der ganze Trip war ein Flop. Danach beschloss ich, nie wieder hier in Äthiopien mir irgendetwas anzuschauen, wenn ich nicht die Möglichkeit habe, bei irgendjemandem mit dem Auto mitzufahren.

 

 

Nun wieder etwas Erfreulicheres. Hab nun auch schon eine Bekanntschaft mit einen Affen gemacht. Der hüpft manchmal in einem lokalen Hotel herum. Ein sehr aktives kleines Tierchen, obwohl er hier am Foto einen eher zurückhaltenden Eindruck macht.

 

 

Gebrehana lernt Fahrrad fahren:

Ja, einer meiner Freunde, ich weiß, dass ich vorher geschrieben habe Freunde gibts hier nicht, aber ich bezeichne ihn nun doch eher als Freund, hat das Fahrradfahren gelernt. Natürlich war von ihm nicht die Frage, ob er sich mein Fahrrad ausborgen darf, sondern er meinte ich darf ihm mein Fahrrad borgen. Naja, sonst ist er aber schon ok. Also zumindest wars ein heiterer Vormittag.

 

Schlachthof:

 

Nun war ich auch schon zu Besuch auf einem lokalen Schlachthof. War sehr interessant. Zu diesem Zeitpunkt wurden 20 Kühe geschlachtet. Hab das natürlich ausführlich fotographisch dokumentiert.

Es wurde eigentlich die ganze Kuh verwertet. Die Gedärme wurde ins Freie gebracht, wo schon grob geschätzt 50 bis 60 Hunde und nicht ganz so viele Geier warteten um sich endlich auf die Gedärme stürzen zu können. Also der Anblick war sehr interessant.

 

 

Midnight summer party:

 

Ja unter den Ferenghis gibts natürlich auch ein paar Schweden. Wovon uns eine vor ca. zwei Wochen verlassen hat. Doch davor gabs noch eine traditionelle schwedische midnight summer party. Dort wurden vor dem Abendmahl Kleinigkeiten wie eingelegter Fisch, Sahne, Käse,…serviert. Natürlich alles aus Schweden importiert. Weiters musste man bei dieser Vorspeise zwischendurch immer wieder nationale, stimmungsanregende Lieder mitsingen. Aber dadurch wurde man nach dem Gesang mit schwedischem Schnaps belohnt. Danach wurde noch um ein riesiges, mit Blumen verziertes Kreuz getanzt.

Hier noch ein Foto von mir, wobei ich zur Verteidigung sagen darf, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon sehr müde war….

 

 

So weit so gut, alles Liebe, Reinhard

 

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dies und das

May 31st, 2008 by daschlogzeiga

Ja hallo ihr lieben Leute!

Kurz über unsere Kampagne Taste of Amhara. Wir hatten ja dieses Unternehmer Festival, wo wir alle interessierten, sich im  Lebensmittelbereich befindlichen Unternehmer registriert haben. Und diese ausführlichst über unsere Kampagne, in deren Landessprache, informiert wurden. Nun begannen meine zwei einheimischen Kollegen, Simon und Gebrehana, diese Unternehmen anzurufen um erneut nachzufragen, ob das Interesse noch bestünde und um einige Unklarheiten zu beseitigen. Hört sich ja ganz vernünftig an.

Gestern teilte mir Simon mit, dass diese Arbeit sehr anstrengend sei. Warum? Ist doch nur anrufen…

Ich kann es mir sehr gut vorstellen, wenn ich an seine Telefonate zurückdenke und jedes dritte Unternehmen sich so präsentiert, als ob es noch nieeeeee irgendetwas von dieser Kampagne gehört hätte. Somit begann er erneut alles ausführlichst zu erklären…

Weiters haben wir nun begonnen einige Unternehmen persönlich zu besuchen. Um Fotos von ihrem “Betrieb” zu machen und detailliertere Fragen zu stellen. Das macht mir sogar richtig Spass. Weil wir bis jetzt immer zu Fuss unterwegs waren, und ich somit in Gegenden gekommen bin und noch kommen werde, die ich sonst nicht gesehen hätte. Dort trifft man wieder viele Kinder die sich bestens amüsieren eine Weißnase (=Ferenghi) wie mich betrachten, und begrüssen zu dürfen. Die schreien dann schon von weitem:” Ferenghi, Ferenghi, hello, hello…give me money…”

Ok, dass mit dem Geld ist zum Glück eher selten. Aber es erfreut mich doch immer wieder, wenn man nur durch simples herumlaufen solche Kinder zum Strahlen bringen kann.

Überhaupt werde ich hier sehr gerne angesprochen. Ein kurzes Beispiel des selben Tages: Als ich alleine ins Büro zurück ging rief mir einer von weitem schon zu:” Hey, Ferenghi… i know you, you are going around and ask many questions about food….i saw you….usw.” Ohne unterbrechung. Naja, da kann man dann auch nicht einfach davon laufen, nachdem ich mich kurz rund um mich umblickte und feststellen musste, dass sonst keine weitere Weißnase in der Nähe war. War ja sehr freundlich der Mann, aber leider hörte er nicht mehr zu reden auf und ich musste ihn dann nach ca 15. Minuten unterbrechen um wieder meiner Arbeit nachgehen zu können.

Ok…jaja, am vergangenen Mittwoch gabs ja wieder einen Feiertag, wir feiern hier die Äthiopischen Feiertage. Und deswegen wurde am Tage zuvor ein riesiges Mittagsmahl bereitet. Für das 12 liebe Schäfchen geschlachtet, unmengen an Zwiebel, Pfefferoni geschnitten worden sind. Dafür mussten sämtliche Frauen vom Büro beteiligen.

Auch die Barbara hat sich dazu bereiterklärt.

Ich habe jetzt einmal ein Foto von unserem Bürogebäude geknipst. Das einfach genial. Es hat drei Stockwerke, einen kleinen Innenhof und ist nach aussen hin offen. Ist sehr angenehm da zu arbeiten…

somit passiert es auch des öfteren, dass ein lieber Vogel auf dem Türstock sitzt. Übrigens hat dieser Vogel nur für eine kurze Zeit seinen weißen, langen Schwanz.

So hier noch ein Foto von mir während des Zerstampfens der Kaffeebohnen für die Kaffeezeremonie. Das ist allerdings schon etwas her. Vielleicht zwei Monate…. Man kann auch unschwer erkennen, dass sich die Fanta, für mich unverständlicher weise, köstlich amüsiert.

Jaja, und mit meiner Volleyballkarriere gehts auch schon wieder bergab. Ich war jetzt schon einigemale nicht beim Training. Die haben ja auch nicht wirklich die besten Trainingszeiten. Unter der Woche muss ich noch arbeiten während die schon beginnen, und am Sonntag starten sie schon um 8.30 Uhr. pffffff….aber morgen werd ich wahrscheinlich wieder vorbeischaun.

So und jetzt endlich einmal ein Foto von meinem coolen Bike. Ist sehr stabil und schwer. Allerdings sind die Reifen nicht mehr ganz sooooo rund, wie man es von einem Fahrrad erwarten würde, aber das macht sich auf den unasphaltierten Strassen hier sowieso nicht bemerkbar. Und ich muss in regelmäßigen Abständen die Luft nachpumpen lassen…das ist gratis….

Das wars schon wieder…bis zum nächsten Mal, liebste Grüße an alle…

Reinhard

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Volleyballstar

May 24th, 2008 by daschlogzeiga

Hallo liebe Leute!

Eine Sensation…ich bin dem lokalen Volleyballteam von Bahir Dar beigetreten. Das Niveau ist schon gut. Vergleichbar mit der Landesliga. Hab jetzt schon mein zweites Training erfolgreich überstanden. Allerdings war ich jetzt auch schon zweimal nicht mehr. Aber morgen wieder. Der Trainer ist höchst zufrieden mit mir. Und sämtliche Einwohner erfreuen sich beim dem Anblick eines weißnasenden, spielenden Volleyballfreak.

Ja beim Aufwärmen hab ich schon manchmal ein paar Gelächter wahrgenommen. Wobei ich das jetzt nicht abwertend verstanden habe. Das kann ich mir schon vorstellen, dass das einen etwas amüsanten Anblick darstellt, wenn unter meinen schwarzen Kollegen etwas weißes hervorblitzt….

naja, morgen 8:30 Uhr Training Nummer drei.

So, die Studenten vom Food Technology Department sind jetzt schon mit ihren Abschlußarbeiten fertig, oder zumindest beim fertigwerden. Und das ist sehr erfreulich, weil ich dann bei den meisten Verkostungen teilnehmen darf. Somit hatte ich schon das Vergnügen Sojamilch, Mangomarmelade, Mangowein, Cornflakes und auch Araki zu testen. Araki ist hier der lokale Schnaps. Wobei ich davon nur zwei Stamperl verkostet habe. Ausreichend für mein Kommentar: “Buuuuaaahhhhhhh……hust, hust….”

Nun auch ich versuche ja hier Vodka herzustellen, aber bis jetzt sehr erfolglos. Vielleicht kann mir ja von meinen Kollegen jemand einen Tipp geben: Und zwar will ich die Maische in einem Tontopf destillieren. Allerdings ist dieser Topf überhaupt nicht dicht. Ich probiere das vorher sinnvollerweise mit Wasser. Das heißt, sobald ich das Wasser in den Topf eingefüllt und etwas erhitzt habe, wird es durch den Topf gedrückt. Weiters habe ich den Topf schon bestens ausgebrabnnt. Also ich hab nun keine Ahnung was ich da noch machen kann ??????

Manchester United hat das Champignonsleage- Finale gewonnen. Ja, auch ich hab das Spiel gesehen. War sehr interessant. Ich war mit Thomas, ein LM technologie Student aus Berlin, und einem Lehrer von der Uni (der ist übrigens erst 22), in einem lokalen Beisl, Halle, Raum..schwer zu sagen was das jetzt wirklich war.

Der Lehrer sprach von einer Halle, wobei ich meine, dass man bei einem ca. 30m² großen Raum noch nicht von einer Halle sprechen sollte. Jedenfalls gibts während dem Spiel keine alkoholischen Getränke zu kaufen. Und zwar in keinem Beisl. Grund dafür sind starke Ausschreitungen bei starken Alkoholkonsum. Ok, kann ich durchaus verstehen, weil ich sogar ohne Alkohol Zeuge eines beginneden Streites wurde. Doch der Streitsuchende wurde unverzüglich aus dem lokal geworfen. So wie es sich gehört.

Naja, Pläne für irgendwelche Besichtigungen habe ich noch immer nicht. Obwohl sich schon einige Leute angeboten haben mir sämtliche Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Hab ja noch Zeit.

Hier gibt es jetzt schon seit längerer Zeit zweimal wöchentlich power cuts. Das heißt der Strom wird von 7:00 bis 21:00 Uhr abgeschaltet. Keiner weiß sogenau warum. Manche meinen zu wenig Wasser an den Staudämmen, andere behaupten das Management sei Schuld….naja, keine Ahnung. Jedenfalls dienen diese vorfälle nicht der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Ausfallszeiten sind zwar bekannt, aber diese werden des öfteren verschoben. Somit ist eine sinnvolle Planung nicht möglich.

so, das wars schon wieder, bis zum nächsten Mal, euer lieber Reinhard

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so jetz funktioniert da guade blog wieda

May 14th, 2008 by daschlogzeiga

Hallo liebe Leute!

Ja, ja…lang ists her seit meinem letzten Eintrag. Sorry dafür, aber irgendwie gabs da Probleme mit dem Blog. Keine Ahnung, aber zum Glück hat Thomas (= professioneller Informatiker) das wieder sehr gut hinbekommen. Wie ihr unschwer erkennen könnt, hat sich auch das Erscheinungsbild des Blogs verbessert.

Manche von euch haben mir ja erfreulicherweise persönlich geschrieben, und ich bin doch etwas überrascht, dass sich nach meiner Rückkehr einige großartige Dinge und einige etwas nicht so erfreulichere Dinge  verändert haben bzw. sich verändern werden. Najo, thats live….

Natürlich ist auch hier einiges in der zwischenzeit passiert:

Zuerst einmal bin ich jetzt ausnahmsweise nicht im office, weil ich sowas wie Zeitausgleich habe. Der Grund dafür sind Überstunden ende nie, worunter auch Feiertagsarbeit fällt. Diese musste ich wegen dem Unternehmerfestival, dass vergangene Woche für 5 Tage stattfand, einarbeiten. Weiters beginnt ja meine Arbeitszeit schon um 8.30 Uhr, was für mich als Studenten noch unter Nachtarbeit fällt. Trotzdem bekomme ich völlig unverständlicher weise nicht Gehalt. Naja, ich bin ja nicht hier um reich zu werden.

Zurück zum Festival. Dieses ist in etwa, wenn jemand es überhaupt vergleichen kann, vergleichbar mit einer Messe in unserem Land. Wobei wir dort unsere Kampagne präsentierten und gleich die Kontakte von interessierten Unternehmen sammelten. Also von meiner Sicht war es ein sehr guter Erfolg unsererseits für die Kampagne. Das Festival war natürlich katastrophal organisiert. Wenn irgendjemand das in unserem Lande machen würde, würde man die verantwortlichen Personen nicht mehr ausfindig machen können.

Kurze Erklärung: MIt den Vorbereitungen brauch ich garnicht anfangen, sonst werd ich nicht mehr fertig, bis der Akku leer ist (Kein Strom today). Der Ort der Veranstaltung war groß genug. Manche Austeller waren im Freien, manche in der Halle, so wie wir.

Am Tage der großen Eröffnung…

  • konnte um die Mittagszeit herum niemand sagen, wann nun die Eröffungszeremonie stattfinden würde.
  • waren vormittags mehr als die Hälfte der Plätze nicht belegt.
  • war kein Licht in der Halle vorhanden, die Fensterläden waren verschlossen.
  • war kein Strom vorhanden, somit konnten einige Austeller ihre Produkte nicht kühlen (z. B. Fisch, Frischkäse,…)
  • mussten wir uns um Sesseln und einen Tisch kümmern.
  • wurden unsere Sesseln zu Zeremoniezwecken wieder weggenommen.
  • wurden interessierte Unternehmer, kurz vor der Eröffnungszeremonie, mit Gewalt von Soldaten aus der Halle gebeten. Die Zeremonie dauerte dann so ca. 2 Minuten….
  • musste ich mich erneut um unsere zwei Sesseln kümmern.
  • wurden einige Fotos von mir gemacht…

Am zweiten Tage war es ähnlich, einige weitere Unternehmer trafen ein, aber kein Strom, kein Licht….

Am dritten Tage wurde es etwas besser. Es war Strom vorhanden, auch Licht, wobei ca. die Hälfte der Lampen aber nicht funktionierten…

Somit kann ich mich nun über den vierten Tag wirklich nicht mehr beschweren.

Weiters habe ich nun Bekanntschaft mit einem Volleyballspieler gemacht. Nun weiß ich auch ihre Trainingszeiten. Leider hatte ich bis jetzt noch nicht die Gelegenheit, Motivation mitzuspielen. Ich hoffe nur, das wird noch was vor der großen Regenzeit.

Meine Schnapsproduktion ist leider noch nicht sehr fortgeschritten. Wobei ich schon einige Verbesserungen durchgeführt habe. Ausserdem ist mein Personal nicht sehr arbeitswillig,

aber ich hoffe, das wird sich in Zukunft bessern….

Außerdem war ich wieder einmal auf dem Markt mit der Fam. Gamperl. Jeden Samstag gibts hier nämlich einen Bauernmarkt, dieser wurde nun auf ein anderes Gelände übersiedelt. Jedoch befindet sich ca. 100 Meter entfernt sowas wie ein keiner Mistplatz, der wahrscheinlich zu einer etwas größeren Müllhalde heranwachsen wird. Weil ich habe nicht den Eindruck, dass das irgendjemand kümmert.

Somit könnt ihr euch vorstellen wie es da ungefähr stinkt.

Ach ja, ich hab mir auch ein 100%iges Baumwollhemd bei dem Festival gekauft. Allerdings bemerkte ich erst nächsten Tag, dass ich mich damit sehr gut tarnen kann,

weil der Hintergrund von den Festivals-Boxen ähnlich aussah…

so weit so gut, also wenn jemand das Bedürfnis verspürt mir zu schreiben, nur keine Hemmungen….

liebe Grüße, Reinhard

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nicht mehr allein

April 20th, 2008 by daschlogzeiga

Hallo liebe Leute…

soeben ist die Familie Wögerbauer-Gamperl zurückgekommen weshalb ich jetzt die Bude nicht mehr für mich alleine habe. Jonathan ist bereits dabei Pläne für unseren Flugezugbau zu zeichnen. Zahnräder haben wir jedenfalls schon…mal schaun was daraus wird….

Ebenfalls heute hab ich meinen selbstgemachten Kuchen fertig verzehrt. Naja, muss ich noch etwas öfters probieren. War mehr ein halbgebackenes Etwas. Aber der Geschmack war köstlich….

Kakerlaken gibts immer noch zahlreich. Das ist schon sehr gewöhnungsbedrüftig, wenn man sich seine Jause vorbereitet und hinter jedem Türchen und Tellerchen auf einmal einige Viecher verschwinden. Die Fallen funktionieren auch nur so halbwegs…

Hase ist nicht verhungert, Blumen wachsen auch noch…also alles Bestens hier im Hause. Vielleicht darf ich ja dann wieder einmal alleine zu Hause bleiben.

So jetzt endlich einmal ein paar Fotos:

Es gibt einfach alles mögliche auf der Uni zu finden…das ist doch gut?

uni-glnd11.jpg

Autofriedhof auf der Uni
Lebensmitteltechnologisches Labor

Das ist übrigens schon ein aufgewaschener Boden. Zumindest wurde behauptet, dass an diesem Tag die Putzfrauen hier gearbeitet haben. Stimmt, gearbeitet hat hier irgendwer…

Hier noch ein Computerraum und ein Foto von mir mit ein paar Studentenkollegen. Wobei ich hier sagen muss, dass kein Student einen weißen Labormantel besitzt. Diese wurden von den Professoren geborgt. Ausserdem dachte ich bis jetzt, dass ich schon etwas mehr Farbe abbekommen habe….

cmptr-rm1.jpgunikollegen1.jpg

Weiters gibts noch blutiges zu sehen. Und zwar die Schlachtung “meines Schafes” (Ich war der einzige der es einmal in den Arm genommen hat. Ich wundere mich jetzt noch, warum ich keine Flöhe bekommen habe).

jajaKöstliches Fleisch

innereien1.jpg

…und die Haut bzw. das Fell bzw. der Rest…

schafhaut1.jpg

Und das ist jetzt das gefertigte Schaf…die Salami…Zur Verkostung ist es leider noch nicht gekommen, weil mir meine Kollegin (Lebensmittelchemikerin) nahegelegt hat, dass wir diese Wurst vielleicht vor dem Verzehr noch auf Clostridien untersuchen sollten. Na gut…da will ich nun wirklich nicht meinen Willen darüber hinweg setzten…

salami1.jpg

Durch die Arbeit habe ich glücklicher Weise die Gelegenheit auch in ein paar lokalen Betrieben einblick zu bekommen. Das ist ein Foto von der Küche eines hiesigen Hotels.

kueche.jpg

So zum Abschluss noch ein Foto vom “Gummistiefel”, ja so heißt er. Wir ihr unschwer erkennen könnt, bewacht dieser gerade den Eingang zu meinem Gästezimmer, weil wir doch auch schon gute Freunde sind…

wachhase.jpg

und ein Rätsel: Wer findet eine sehr bekannte Universität auf der Landkarte wieder?

boku-landkarte.jpg

ganz viele liebe Grüße, Reinhard

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so jetzt amoi a guada blog

April 12th, 2008 by daschlogzeiga

Hi Leute!

Mittlerweile hat hier schon die kleine Regenzeit begonnen. Hab jetzt auch schon meinen ersten intensiven Regenguss hinter mir. Zu der Zeit war ich natürlich gerade mit meinem Superbike auf dem Weg nach Hause. War nur wenige Minuten unterwegs, dafür aber waschlnoß.

So jetzt einmal ein Foto vom lieben Jonathan. Ich glaube ich darf behaupten, dass wir schon beste Freunde sind….

Sich kühlender Jonathan

(Dieses Foto wollte ich eigentlich schon bei meinem ersten Eintrag uploaden….)Hier zeigte er mir, wie man sich in den heißen Tagen sehr einfach erfrischen kann…

So…heute sind Thomas, Barbara und Jonathan ohne mich nach Addis Abeba gefahren. Dort werden sie jetzt eine Woche verweilen, währendessen ich das Haus jetzt für mich alleine habe. Naja, zum Glück kommt ja die Fanta (das Hausmädchen) am Montag wieder, die mich wieder mit ihren Kochkünsten verwöhnen wird…mmmhhhh….

ok…somit wurden mir heute ein paar Regeln auferlegt.

  1. Keine Gnade vor Kakerlaken (Diese wurde mir schon von anfang an nahegelegt).
  2. Ich darf den Hasen (known as “Gummistiefel”) nicht verhungern lassen. Ok, ich glaub, das schaffe ich.
  3. Ich muss mich um die Blumen im Haus kümmern…naja…
  4. war da noch was?

Zur ersten Regel für Insider: Das mit dem Kakamobil wird hier wohl nichts werden, weil das sind hier so ganz zarte Viechal…einmal draufsitzen, und scho konst das vagessn…owa knaxn dans doch gonz sche, won ma mit irgendwos draufdruckt.

In der vergangenen Woche hab ich wieder etwas herumexperimentiert. Und zwar einmal wieder einen Frischkäse hergestellt. Den ich aber noch sehr, sehr verbessern muss. Ist aber sehr einfach und schnell zu machen, und da ich noch 5 Monate hier bin, hoffe ich doch noch ein angemessenes Produkt entwickeln zu können.

Und aus der Molke machte ich ein trinkbaren Birnen-Molken-Saft. Nur Trinkbar deswegen, weil ich etwas zu viel Zitronensäure für die Caseingerinnung verwendet habe, daher schmeckte das Zeugs etwas säuerlich…Aber ich führte genauestens Protokoll und kann somit schon mit den weiteren, verbesserten Versuchen fortfahren *g*…

Und dann noch mein erstes Mal…

Bananenchips: Sehr einfach, muss aber auch noch optimiert werden. Bananen in kleine Scheiben schneiden. Gründlich trocknen lasse, und dann kurz in heißem Fett fritieren, abtupfen, und schon fertig…meine waren zwar ziemlich zach…weil das mit dem Trocknen nicht so funktionierte wie ich wollte…naja, hab ja noch Zeit….

Aja, und meine Vodkadestillation werd ich hoffentlich in der kommenden Woche auch starten können. Mittlerweile hab ich auch schon ein Kühlungssystem konstruiert….aus Plastikflaschen…muss ich erst ein Foto machen…

So was gibts noch…Nun hab mir bis jetzt noch nicht Zeit genommen mir irgendwelche Sehenswürdigkeiten anzusehen…Die meisten wissen ja eh, das mich das nicht so besonderlich interessiert. Aber mal schaun, hab ja noch Zeit…

Gestern bin ich von einem japanischen Fischer eingeladen worden, mit einem seiner Boote auf See zu fahren, um da draußen dann die riesigen Pelikane mit toten Fischen zu füttern. Das werd ich bestimmt machen. Bin ja ein Tierfreund…und jeder der sich etwas auskennt weiß, daß es für einen Fisch das aller Heiligste ist, in einem Pelikanmund begraben zu werden.

So…ich werd dann demnächst einige Fotos bearbeiten, um sie uploaden zu können. Dann gibts auch etwas zu sehen…

Morgen werd ich dann meinen ertsen Kuchen backen, den ich dann gaaaaanz für mich alleine habe…und jetzt ein paar Kakerlakenfallen ausprobieren…ich tippe auf Gaffa-Tape

Also, bis demnächst, liebe Grüße, Reinhard

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